Bürger- und Heimatverein Heven e.V.

gegründet 07.02.1897

 
 
   

 

    
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Heven - Vereinsleben

 

Landeskundliche Wanderungen und Tagesfahrten

 
 
 

Herbert Nölker

Besichtigung des Bergbaumuseums Bochum am 25. Juni 2008

 

Gegen 14.00 Uhr hatten sich 29 Personen an dem vereinbarten Treffpunkt der Bushaltestelle Hellweg (Aldi Parkplatz) eingefunden. Mit dem Bus der  Linie 320 fuhren wir bis zur Universität Bochum, die Weiterfahrt erfolgte mit der U-Bahn bis zur Haltestelle am Bergbaumuseum. 

Das Deutsche Bergbaumuseum, so wie die offizielle Bezeichnung lautet, verfügt über einen riesigen Gebäudekomplex und über einen rund 60 Meter hohen Förderturm. Die Ausstellungsfläche beträgt rund 12.000 qm und hat ein 2,5 km langes Streckennetz im Anschauungsbergwerk.

Begrüßt wurden wir im Foyer von dem Museumsführer Herrn Balzer-Potthoff, dessen beruflicher Werdegang mit dem Bergbau verbunden ist. Mit dem Fahrstuhl wurden wir unter Tage gebracht und zwar in das Anschauungsbergwerk, das in einer Tiefe von 17 – 22 Metern liegt. Die Temperatur lag bei 12 Grad, deshalb war es richtig, etwas wärmere Kleidung zu tragen, trotz sommerlicher Außentemperaturen. Unser Rundgang dauerte etwas über 1 Stunde, dabei wurde eine


 


                                                                    Bilder: Annelore und Herbert Nölker

Wegstrecke von 1 km in dem Stollen zurück gelegt. Es war schon sehr beeindruckend, die verschiedensten Abbauaggregate in Funktion zu sehen und zu hören. Der Lärm war teilweise ohrenbetäubend. Es wurden uns gezeigt: eine Streckenvortriebsmaschine aus den 50-er Jahren, eine Walzenschrämanlage aus den 60-er Jahren, eine Doppelwalzenanlage, die dem gegenwärtigen Stand der Technik entspricht, außerdem wurden Abbauhämmer vorgeführt. Gesehen haben wir auch die bekannte Dahlbuschrettungsbombe, mit der  in Lengede 11 Bergleute gerettet werden konnten.

Nach Beendigung des Rundganges ging es mit dem Fahrstuhl auf den ca. 60 Meter hohen Förderturm. Von der Aussichtsplattform hatte man einen herrlichen Blick über Bochum und weitere Teile des Ruhrgebiets.

Bei der Heimfahrt machten wir in Heven-Dorf halt  und kehrten im Dorfkrug ein. Kurz vor 20.00 Uhr erfolgte der Aufbruch, denn für 20.30 Uhr wurde das Halbfinale-Spiel Deutschland gegen die Türkei übertragen, das wir nach aufregenden 90 Minuten gewannen. Leider hat es dann im Endspiel für einen Sieg nicht gereicht.

 

 

 

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