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Landeskundliche Wanderungen und Tagesfahrten |
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Besichtigung des Bogestra
Straßenbahnbetriebshofes an der Engelsburgerstraße in Bochum am
19.06.2007 |
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Eine Reisegruppe von etwa 30 Personen
machte sich an einem schönen Frühlingstag auf den Weg nach
Bochum. Gegen 14.00 Uhr bestiegen wir die Straßenbahn der
Linie 310 und erreichten unser Ziel eine Stunde später.
Hier wurden wir von Herrn Haarkamp, tätig im Bereich
Besucherservice, empfangen. Im Veranstaltungsraum des
Betriebsgebäudes erfolgte dann die Begrüßung. Es wurden
uns zunächst 3 Kurzfilme gezeigt, die sich mit dem Image
des Unternehmens, den Sehenswürdigkeiten der von der
Bogestra angefahrenen Städte, wozu auch ein Beitrag von
Witten gehörte, und den Baumaßnahmen an dem Betriebshof
Engelsburg befassen.
Es wurden uns auch einige
Unternehmenskennziffern vorgelegt. Die Bogestra, gegründet
1896 in Berlin, beförderte im Jahre 2006 139 Millionen
Fahrgäste. Die Busse legten 18 Millionen km zurück. Die
Straßenbahn kam auf 7,5 Millionen km. Beschäftigt werden
fast 2.200 Mitarbeiter.
Nun einige Daten zu dem Betriebshof
Engelsburg, das ein Aushängeschild der Bogestra ist.
Auf dem ehemaligen Gelände der Zeche Engelsburg begann
im Januar 2002 die Sanierung des Baugeländes.
Nach Abschluss der Baumaßnahmen
erfolgte die offizielle |


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Eröffnung am 18. September 2005. Bisher
konnten 70.000 Besucher registriert werden. Die
Grundstücksfläche beträgt ca. 102.000 qm, die bebaute
Fläche ca. 25.500 qm. Die Investitionssumme lag bei ca. 69
Millionen, die zu 90 Prozent aus Landes- und
Bundeszuschüssen finanziert wurde.
Nach dem Einführungsteil begann der
Betriebsrundgang. Besichtigt wurde das Werkstattgebäude,
wo alle kleinen und großen Instandsetzungsarbeiten
durchgeführt werden. Im ersten Stock des Gebäudes befindet
sich auch eine moderne Ausbildungswerkstatt, in der junge
Leute in technischen Berufen, wie Industriemechaniker,
Energieelektroniker, praktisch und theoretisch ausgebildet
werden. Dann erfolgte der Gang durch das Wartungsgebäude.
Hier werden alle Triebwagen, die 2 Tage auf der Strecke
waren, für den nächsten Einsatz gewaschen und
durchgecheckt.
Es folgte dann die Energiezentrale und
das Bauhofgelände mit dem Bauhofgebäude, in dem Werkstatt-
und Sozialräume für Mitarbeiter der Weichenschmiede, der
Gleisinstandhaltung und Fahrleitungsbaus untergebracht
sind. Auf dem Bauhofgelände befinden sich auch
Gebäude für Material- und Gerätelager und ein
Streusalzsilo. |
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Das markanteste Gebäude auf dem Gelände
ist die Abstellhalle für die Straßenbahnen. Sie hat
imposante Ausmaße, auf einer Fläche von 220 Meter mal 40
Meter können 55 moderne Niederflurstraßenbahnen abgestellt
werden.
Dieses Gebäude hat aber noch etwas
Besonderes, nämlich eine Dachbegrünung, die sowohl im
Winter als auch im Sommer Temperaturschwankungen
ausgleicht.
Der ökologische Aspekt hat bei der
Bebauung des Geländes einen großen Stellenwert
eingenommen. Dazu zählen die optimale Nutzung von
Regenwasser und die Rückgewinnung von Waschwasser.
Die Endstation war dann wieder das
Betriebsgebäude, in dem sich auch die Arbeits- und
Sozialräume für die Fahrbereitschaft befinden.
Hier wurden wir von Herrn Haarkamp, der
sich sehr viel Mühe gegeben hatte, verabschiedet.
Man kann feststellen, dass die Dinge
die wir gehört und gesehen haben, sehr beeindruckend
waren.
Die Rückfahrt erfolgte dann wieder mit
der Straßenbahn der Linie 310, die übrigens auf dem
Betriebshof Engelsburg untergebracht ist.
Am Rathausplatz in Witten stiegen wir
aus und mit dem Besuch im Ratskeller fand der Tag einen
netten Ausklang. |



Bilder: Annelore und Herbert Nölker |
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