Bürger- und Heimatverein Heven e.V.

gegründet 07.02.1897

 
 
   

 

    
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Heven - Vereinsleben

 

Landeskundliche Wanderungen und Tagesfahrten

 
 
 

Herbert Nölker

Besichtigung des Wittener Wasserwerkes am 23.04.2008

 

Gegen Mittag trafen sich 24 Teilnehmer am Haus Witten zu dem Besichtigungsgang des Wasserwerkes. Erste Anlaufstelle war die Schnellfilteranlage an der Wetterstraße unterhalb des Viaduktes. Begrüßt wurden wir von Herrn Thomas Schaller, stellvertretender Betriebsleiter des Unternehmens.

Wir wurden darüber informiert, dass die Firmenbezeichnung Verbund-Wasserwerk Witten lautet. Seit 1989  sind die Eigentümer zu je 50% die Stadtwerke Witten und die AVU Gevelsberg. Die Einbringung des Gesellschaftsvermögens erfolgte bei den Stadtwerken über die vorhandenen Wasserwerksanlagen, bei der AVU über Bareinlagen.

Nun zu den Abläufen der Trinkwassergewinnung. Das aus dem Mühlengraben, einem aufgestauten Seitenarm der Ruhr, entnommene Wasser wird nach einem Grob- und Feinrechen in der Schnellfilteranlage vorgereinigt. Bei diesen Arbeitsabläufen werden  über 95% der abgefilterten Stoffe zurückgehalten .


 


 

Die Anlage wurde für uns in Betrieb gesetzt. Wir konnten den Reinigungsprozess  verfolgen. Ebenfalls gezeigt wurde uns die maschinelle Reinigung der verschmutzten Filter.

Das gereinigte Wasser aus der Schnellfilteranlage gelangt dann in Versickerungsbecken, durchströmt den Untergrund und wird in Sickergalerien und Brunnenreihen aufgefangen. Von dort aus kommt das weitergefilterte Wasser zur Pumpstation des Wasserwerkes an der Ruhrstraße. An diesen Anlagen auf den Ruhrwiesen, die nur Mitarbeitern und Besuchergruppen zugänglich sind, wurden wir vorbei geführt.

In der Pumpenstation an der Ruhrbrücke angekommen, hatten wir Gelegenheit, das gereinigte Wasser mit Kohlensäurezusatz zu probieren und dann die gigantischen Anlagen zu besichtigen. Von hieraus erfolgt die Einspeisung des Trinkwassers in das Verteilernetz der Stadtwerke Witten. Die Anlage wird  automatisch überwacht und gesteuert. Ständig werden Wasserproben entnommen. Dann begaben wir uns in das Besprechungszimmer.

Herr Schaller ging noch einmal auf die sehr gute Wasserqualität ein. Sie entspricht der Trinkwasserverordnung, der EU-Richtlinie und den Grenzwerten der Weltgesundheitsorganisation.

Er brachte deutlich zum Ausdruck, dass das Umweltverhalten der Verbraucher eine sehr wichtige Rolle spielt.

Es sollten in keinem Falle Chemikalien, wie Farblöser, Benzin, Farbstoffe in die Kanalisation gelangen. Auch mit Reinigungs-und Putzmitteln sollte sparsam umgegangen werden. Auch sollte man im Haushalt bei Anschaffung von Haushaltsgeräten auf  sparsamen Wasserverbrauch achten.

Zum Abschluss ging der größte Teil der Gruppe in Richtung Stadtmitte. Im Ratskeller verbrachten wir noch einige gemütliche Stunden.

 

   
Bilder: Annelore und Herbert Nölker

 

 

 

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