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Lichtbildervortrag über die Geschichte der Möhnetalsperre
im Heinrich-Lübke-Haus am Möhnesee

An der
Sperrmauer des Möhnestausees
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Ein
besonderer Höhepunkt war die Besichtigung der Großen
Marienkirche.
Zur besseren
Unterscheidung von Ihrer namensgleichen Schwester, der
Stiftskirche St. Marien, die nur noch als Ruine erhalten
ist, erhielt die Evangelische Pfarr- und Marktkirche die
Bezeichnung „Große Marienkirche“.
Über 800
Jahre reicht die Baugeschichte der Großen Marienkirche
zurück. Ihr Baubeginn stimmt wohl zeitgleich mit der
Stadtgründung Lippstadts 1184/85 durch Bernhard II zur
Lippe, dem späteren Bischof von Selonien in Livland,
überein. Sie wurde 1222 eingeweiht und wurde 1524 im Zuge
der Reformation ein evangelisches Gotteshaus.
Die
Lippstädter Große Marienkirche zählt zu den
architekturgeschichtlich bedeutenden Kirchenbauten für die
Entwicklung der Hallenkirchen in Deutschland.
Der
großzügig geschnittene Raum der spätromanischen Halle, ihre
reichen und qualitätsvollen Architekturformen, sind bei der
Großen Marienkirche sehr früh stilbildend ausgeprägt. Von
späteren Erneuerungen und Restaurierungen blieb sie
weitestgehend verschont, so dass sie ihre
architekturgeschichtliche Aussagekraft als historisches
Dokument unverfälscht bis heute bewahren konnte.
Gegen 11.00
Uhr verließen wird das schöne Lippstadt, um das Landgasthaus
zum Tackeberg in Neuhaus, im idyllisch gelegenen Hevetal
Möhnesee anzusteuern.
Die Gastronomie war auf den großen
Andrang bestens vorbereitet. Wir wurden zügig bedient. Das
Essen war sehr schmackhaft, es wurde reichlich serviert.
Unser
nächstes Ziel war die Möhnetalsperre. Die Busse brachten uns
nach Möhnesee-Günne, wo im Heinrich-Lübke-Haus, eine
Einrichtung der Katholischen-Arbeiter-Bewegung, der KAB, ein
Vortrag für 14.30 Uhr angesetzt war. Als Referent hatte sich
der frühere Leiter dieser Begegnungsstätte, Herr Mantel, zur
Verfügung gestellt. Wir erhielten interessante
Informationen. |