Bürger- und Heimatverein Heven e.V.

gegründet 07.02.1897

 
 
   

 

    
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Heven - Vereinsleben

 

Landeskundliche Wanderungen und Tagesfahrten

 
 
 

Adolf Schröer

Landeskundliche Fahrt nach Monschau am 15. Juli 2006

 


Das Städtchen Monschau an der Rur

 


Glasbläserei

 


Das Bierbraumuseum, hier aßen wir zu Mittag.

Heute, am 15. Juli 2006, war es wieder einmal soweit und wir unternahmen mit dem Bürger- und Heimatverein Heven eine landeskundliche Fahrt. Diese führte uns diesmal nach Monschau in die Eifel. Das Busunternehmen „Jumbo Reisen“ fuhr uns über die Autobahnen 43, 44, 46, 57 und 61 zu unserem ausgemachten Ziel.

Dort angekommen ging es zunächst in die dortige Mundglasbläserei. Was wir dort zu sehen bekommen haben, war schon wirklich eine Kunst für sich, z. B. kleine und große Unikate in der Gestaltung von Zierglas.

Anschließend fuhren wir weiter zum Bierbraumuseum. Zunächst haben wir die natürlichen Produkte wie Wasser, Hefe, Hopfen und Gerste und später das eigentliche Endprodukt, nämlich das Bier, sehen können.

Da bereits die Mittagsstunde vorgerückt war, wurde es Zeit für das Mittagsessen, das wir ebenfalls im Bierbraumuseum eingenommen haben. Es gab eine warme Schlachtplatte für uns. Mmmh, sie war lecker.

Nach dem Essen hat sich die Gruppe aufgeteilt.

Die eine Gruppe konnte ein wenig in Monschau spazieren gehen, die andere hat mit der ‚Stadtbahn’ eine Stadtrundfahrt unternommen. Wir starteten am Bierbraumuseum und fuhren dann durch die Stadt Monschau

und den Außenbereichen vorbei bis zum Tuchmachermuseum. Dieses Museum hatte seine Blütezeit im 19. Jahrhundert. Warum sich gerade in Monschau so viele Tuchmacher angesiedelt haben? Das Wasser der Rur ist sehr weich und eignet sich daher gut zur Färbung von Tuchen. Neben den Tuchfärbereien haben sich an den Ufern der Rur auch Sägemühlen und Senfmachereien angesiedelt.

Weiter, an gut erhaltenen Fachwerkhäusern vorbei, an denen heutzutage auch noch eine gute Haustürtechnik (Schnitzereien) zu sehen war, erreichten wir das Ursulinenkloster, dass heute der Stadtsparkasse gehört.

Nach dieser schönen Rundfahrt haben wir uns zu vorgeschrittener Stunde auf den Weg zum Rursee gemacht und sind dort am Hafen Rurberg an Bord des Schiffes „MS Stella Maris“ gegangen. Die Rundfahrt auf dem See war eine schöne Sache, da auch die Sonne es gut mit uns meinte. Wir verbrachten zwei Stunden auf dem Schiff, man konnte genüsslich Kaffee und Kuchen bzw. kalte Getränke genießen, bevor wir wieder Land unter den Füßen hatten.

Gegen 18.00 Uhr war es soweit, dass wir die Heimfahrt antreten mussten, um ca. 21.00 Uhr wieder in Heven zu Hause sein zu können.

Es war prima.


Alte Fachwerkhäuser zieren das Ufer der Rur

 


und die Innenstadt Monschaus

 


Mit diesem Schiff fuhren wir über den Rurstausee

Aufnahmen: Annelore und Herbert Nölker

 

 

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