Bürger- und Heimatverein Heven e.V.

gegründet 07.02.1897

 
 
   

 

    
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Heven - Vereinsleben

 

Landeskundliche Wanderungen und Tagesfahrten

 
 
 

Adolf Schröer

Landeskundliche Fahrt nach Nieheim

 


Nieheim


Blick ins Museumdorf


Begrüßung im Museum

Am Samstag, den 25.08.2007 traten der BHV und seine Gäste, mit insgesamt 73 Personen, die landeskundliche Fahrt zum Westfalen Culinarium nach Nieheim um ca. 7.00 Uhr an. Für die Beförderung nutzte das Reiseunternehmen Reimann aus Hagen-Hohenlimburg einen doppelstöckigen Bus.

Die Stadt Nieheim ist Teil des Kulturlandes Kreis Höxter und hat sehr viele Fachwerkhäuser, die zum Teil mit Lagerbeständen aus dem Freilichtmuseum Detmold wieder aufgebaut wurden. In Nieheim leben ca. 7.000 Einwohner, die Landwirtschaft betreiben und anderweitigem Handel und Wandel nachkommen.

Nur zur Anmerkung: Höxter ist die östlichste Stadt von NRW, die Weser markiert die Landesgrenze zu Niedersachsen. Bekannt ist Höxter vor allem für seine Renaissance- und Barockbauten des Weserberglandes, hervorzuheben ist hier besonders Schloss Corvey, aus dem 18. Jahrhundert, wo schon Hoffmann von Fallersleben als Bibliothekar gearbeitet hatte.

Das Westfalen Culinarium repräsentiert das kulinarische Erbe Westfalens und lädt ein zu sinnlichen Genüssen von regionalen Produkten. Nach einer kurzen Einführung durch den Geschäftsführer, Herrn Theo Reineke, erhielten wir Gelegenheit, uns die verschiedenen Museen für Käse, Schinken, Brot und Bier sowie Schnaps anzusehen.

Die Museen sind wie Perlen im Herzen des historischen Stadtkerns von Nieheim aufgereiht. Gegen 12.00 Uhr wurde ein Buffet aufgetragen, so dass wir bei den kulinarischen Leckereien kräftig zulangen konnten: Pfefferpotthast mit Goldklumpen, Lauchknust, Museums-Suppe u.v.m. Wie gesagt, es war sehr lecker.


Im Brauereimuseum


Im Biergarten


Am Mittagstisch im Museum


Am Mittagstisch im Museum


Am Weserufer


Auf dem Weserschiff

 

 

Um ca. 14.00 Uhr ging die Fahrt weiter mit dem Bus in Richtung Höxter an der Weser entlang nach Wehrden. Von dort aus schipperten wir bei schönstem Wetter mit dem Dampfer „Höxter“ entlang der Ausläufer des Solling (Weserberglandes), vorbei an der Stadt Beverungen und dem Atomkraftwerk Würgassen, dass sich im Rückbau befindet, nach Herstelle, kurz vor Bad Karlshafen. Hier befanden wir uns im sog. Dreiländereck, Nordhein-Westfalen, Niedersachsen und Hessen treffen dort aufeinander. Auf der Schifffahrt konnten wir Kaffee und Kuchen zu uns nehmen. Wer wollte, erhielt selbstverständlich auch kalte Getränke. Um 18.00 Uhr kamen wir in Herstelle an und stiegen dort in unseren Bus, der uns um 20.00 Uhr sicher in Heven absetzte.

Bilder: Annelore und Herbert Nölker

 

 

 

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